Über 1,7 Millionen Eltern in Deutschland erziehen ihre Kinder allein. Diese Kampagne gibt ihrer Leistung die Sichtbarkeit, die sie verdient.
Eine Allianz aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und über 50 ehrenamtlichen Filmschaffenden, getragen von einem Kurzfilm, einer Doku-Reihe und echten Stimmen aus dem Alltag.
Alleinerziehende leisten jeden Tag Außerordentliches unter schwierigsten Bedingungen. Sie sind Eltern, Versorger:innen, emotionaler Anker, alles in einer Person. Trotzdem fehlt ihnen auch heute noch zu oft die gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung, die sie verdienen.
Fathersday ist eine Social-Impact-Kampagne, die das Thema bewusst in die Öffentlichkeit trägt, bestehend aus einem Kurzfilm, einer vierteiligen Dokumentationsreihe, echten Stimmen aus dem Alltag und einer breiten Förderallianz aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Keine Sozialkritik. Keine Opferdarstellung. Sondern eine Hommage an Mut, Liebe und Stärke im Alltag. Ein Anstoß, nicht wegzuschauen, sondern hinzusehen.
Regisseur Julian wächst teilweise bei einer alleinerziehenden Mutter auf. Aus dieser Erfahrung entsteht eine Idee und schnell ein Team, das diese Vision teilt. Julian und Daniela als Directing-DP-Duo, co-produziert von Lukas mit Butter & Salz und Heyen & Friends. Alle ehrenamtlich, alle aus Überzeugung.
Fünf Drehtage, fünf Motive, über 50 Crewmitglieder. Hier entsteht eine Gemeinschaft von Filmschaffenden, die sich für die Sichtbarkeit von Alleinerziehenden zusammenfindet. Vom Klassenraum übers Baseballfeld bis in den hessischen Odenwald wird gedreht.
Zwei alleinerziehende Mütter und ein alleinerziehender Vater berichten aus ihrer ganz persönlichen Perspektive heraus: vom Alltag, von dem, was sie trägt, von dem, was sie sich wünschen. Alle drei verbindet der Wunsch nach einem anderen gesellschaftlichen Blickwinkel.
Lukas treibt die Mission an, die Kampagne auf die nächste Stufe zu heben. Er gewinnt Partner:innen, die nicht nur unterstützen, sondern das Projekt mit Reichweite, Tiefe und Expertise weiterdenken. So entsteht eine Förderallianz mit einer gemeinsamen Mission.
Eine Mutter, die sagt: „Ich bin keine Superheldin.“ Ein Vater, der seit sechs Monaten alleinerziehend ist. Ein erwachsener Sohn, der erst beim Ausziehen begreift, was seine Mutter geleistet hat. Eine Neunjährige, die ihre Mutter für die schnellste Powerfrau der Welt hält und gleichzeitig beobachtet, dass sie fast jeden Tag müde ist.
An diesem Abend zeigten wir den Film zum ersten Mal, gemeinsam mit Einblicken in die Dokumentationsreihe, Hintergründen vom Projektteam und einer Vorstellung der Verbände und Förderer, die diese Kampagne unterstützen.
Der Abend war offen für alle: das Team, die Förderer, Interessierte und vor allem Alleinerziehende, für die dieser Film gemacht wurde.
Großer Andrang in der Kulturei. Volles Haus, viele Gespräche, ein gemeinsamer Auftakt für die Kampagne, die am Vatertag öffentlich startete.
Recap des Abends








Die Sparda-Bank Südwest zeigt als Hauptförderer, wie ein Arbeitgeber gesellschaftliche Verantwortung aktiv lebt, mit konkreten Maßnahmen, die Menschen in jeder Lebenssituation echten Spielraum schaffen.
Skynamic ·Cine Mobil ·viertelzoll ·Bäckerei Klein ·PEES ·Coco Green Goodies ·compleat ·Mainz Athletics ·Martinus-Realschule
Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Rheinland-Pfalz e.V. steht als sozialpolitischer Partner hinter Fathersday. Seit Jahren setzt sich der Verband für Alleinerziehende ein und kennt die systemischen Probleme, die den Alltag betroffener Familien prägen.
Als Anlaufstelle für Beratungsangebote in der Region bringt der VAMV das Expertinnenwissen ein, das eine Kampagne wie diese trägt. Gleichzeitig ist er die Stelle, an die sich Alleinerziehende mit ihren Anliegen wenden können.
„Projekte wie Fathersday sind wichtig, weil sie diese Realität sichtbar machen und das Bewusstsein dafür schärfen, dass diese Familien Unterstützung, Respekt und Aufmerksamkeit verdienen.“
„Fathersday wertschätzt die Leistung Alleinerziehender und ist aus einer Haltung heraus entstanden, die wir als regionale Genossenschaftsbank und Arbeitgeber teilen und stärken: Menschlichkeit. Davon brauchen wir als Gesellschaft mehr.“
„Mit Fathersday wollen wir einem gesellschaftlich relevanten Thema die Sichtbarkeit geben, die es verdient. Der Film ist für uns mehr als ein Kommunikationsmittel – er kann etwas in Menschen auslösen, das bleibt.“
„Das Tragen von Verantwortung ist geschlechtsneutral. Wir als Alleinerziehende sind weder Helden noch Opfer – wir sind ein Elternteil mit ein Stück weit größerer Verantwortung. Das gesellschaftliche Sichtbarmachen ist wichtig, damit Stigmata und Vorurteile abgebaut werden. Aus diesem Grund unterstütze ich das Projekt aktiv und mit Hingabe.“
Der Kurzfilm geht auf Festivaltour und wird einem breiten, filminteressierten Publikum zugänglich gemacht.
Ein Tag in Kooperation mit Schulen, an dem das Thema Alleinerziehen direkt in den Unterricht kommt. Schüler:innen bekommen gleichzeitig Einblick in den Berufsweg Filmproduktion. Geplant, Details folgen.
Einreichungen bei Kurzfilm-Festivals und Kulturpreisen sind raus. Sobald die ersten Bestätigungen vorliegen, ergänzen wir sie hier.
Ob Presseanfrage, Kooperation oder einfach Interesse an der Kampagne: wir freuen uns auf jede Stimme, die hilft, Alleinerziehenden mehr Sichtbarkeit zu geben.
